1100 Jähriges Jubiläum

1100 jähriges Dorfjubiläum (1997)
als Impulsgeber für nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement:

  • 1997 Fertigstellung des Heimatbuches zur 1100 Jahrfeier

Laubuseschbacher Teilnahmen an hessischen Landeswettbewerben der letzten Jahre:

  • 1999 1. Platz im Regionalentscheid „Kinder im Dorf – Dörfer für Kinder“
  • 1999 1. Platz im Regionalentscheid „Unser Dorf“
  • 2000 Teilnahme am Landesentscheid „Kinder im Dorf – Dörfer für Kinder“
  • 2000 Teilnahme am Landesentscheid „Unser Dorf“
  • 2002 3. Platz im Regionalentscheid „Unser Dorf“ (Bestnoten für „Allgemeine Entwicklung des Ortes“ und „Bürgerschaftliche Aktivitäten“)
  • 2008 2. Platz im Regionalentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“

Neuer Wettbewerb:

  • 2005 Teilnahme am Regionalentscheid „Unser Dorf“, Sonderpreis für vorbildliche Einzelleistung bei der Einbeziehung der Jugend an politischen Entscheidungen (Jugendbeirat)

Besondere Veranstaltungen und Unternehmungen im Rahmen der Wettbewerbe:

  • September 1999: Ausrichtung der Veranstaltung zur Siegerehrung beim Regionalentscheid „Unser Dorf“ und „Kinder im Dorf – Dörfer für Kinder“ 1999 im Bürgerhaus „Alte Schule“ in Laubuseschbach
  • Mai 2000: Teilnahme an der Siegerehrung zum Landesentscheid „Kinder im Dorf – Dörfer für Kinder“ 2000 im Rahmen des Hessentages in Hünfeld
  • August 2000: Spielstraße „In der Au“ wird eröffnet mit neu gestalteten Sitzplätzen, verschiedenen Pflanzmaßnahmen und malerischer Gestaltung der Straße
  • August 2000: Bruchstein-Trockenmauer der ehemaligen Bahnhofsrampe wird komplett saniert, ebenso wird das Bahnhofsgebäude nach historischen Maßstäben Restauriert und ausgebaut zur Nutzung als Jugendzentrum
  • September 2000: Jugendzentrum wird eröffnet
  • Mai 2001: Teilnahme an der Siegerehrung zum Landesentscheid „Unser Dorf“ 2000 im Rahmen des Hessentages in Dietzenbach
  • Juni 2001: Neuer Abenteuerspielplatz an altem Standort (Remusgasse) wird eröffnet
  • Juli 2001: Kinder und Jugendliche bauen eigene Halfpipe im Rahmen der Ferienspiele, finanziert durch das Preisgeld für den Sieg im Regionalentscheid 1999 „Kinder im Dorf – Dörfer für Kinder“
  • September 2002: Teilnahme an der Siegerehrung zum Regionalentscheid 2002 „Unser Dorf“ im Bürgerhaus in Rohnstadt
  • Mai 2003: Exkursion nach Fulda/Malkes (Bundessieger „Unser Dorf“ 2001) mit dem „Team Unser Dorf“
  • September 2003: Panorama-Rundwanderweg, eine Idee und Initiative zum Wettbewerb „Unser Dorf“, wird feierlich eröffnet mit über 150 Teilnehmern

Zusammengestellt von: Ernst Jung

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Weißes Gäulchen

Das weiße Gäulchen von Laubuseschbach

Vor langer, langer Zeit träumte ein Junge in Laubuseschbach, auf dem Kirchhof stünde ein Topf mit Gold.

Am nächsten Morgen erzählte er seinem Vater den Traum, doch dieser ging nicht weiter darauf ein.

Als der Junge allerdings in der nächsten und übernächsten Nacht den gleichen Traum hatte, gingen Vater und Sohn zum Kirchhof.

Da sahen sie in einer Ecke des Kirchhofes ein weißes Gäulchen stehen, das den Kopf in einem Topf hatte, als ob es fressen würde.

Die beiden gingen nach Hause und holten aus der Scheuer einen Arm voll Heu. Den legten sie in eine andere Ecke des Kirchhofes, aber so, dass der Wind den Duft des Heues zu dem weißen Gäulchen trug. Auf einmal hob es den Kopf, schnupperte, trabte zu dem Heu und fraß.

Da gingen Vater und Sohn zu dem Topf und siehe da, er war voller Gold.

Hocherfreut trugen sie das Gold nach Hause und litten von da an keine Not mehr.

Erzählt von: Irene Vetter

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Freizeitgestaltung

… rund um Laubuseschbach

Für Kinder und Jugendliche:

  • Öffentliche Spielplätze: Remusgasse & Altwiesstraße
  • Jugendzentrum JuZ „Alter Bahnhof“

Für alle Altersgruppen:

  • Freibäder: Wolfenhausen (2km) & Weilmünster (4km)
  • Fahrradwege:
    • nach Weilmünster (ca. 4 km) mit Anschluss an den Lahntal-Radweg
    • nach Blessenbach / Weinbach / Weilburg
  • Wanderwege:
    • Eichenblatt: Naturpark Hochtaunus Panoramawanderweg rund um Laubuseschbach (ca. 8,5km) mit Natur- und Kunstparcours von Kindern für Kinder gestaltet
    • Wildschwein: Naturpark Hochtaunus Rohnstadt – Laubuseschbach (ca. 7 km)
  • Lauftreff: Treffen: Jeden Donnerstag um 20:00 Uhr in der Turnahalle der Grundschule Laubuseschbach
  • Dorfmuseum: In der Kirchgasse 3
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Geschichte

Die Gemarkung Laubuseschbach gehörte im 8. Jahrhundert zu einer „Zent Niederselters“.

Die ältesten unmittelbaren Herren über die Laubuseschbacher, seit es sie an diesem Ort gegeben hat, waren die Gaugrafen aus dem Geschlecht der Konradiner. Namentlich genannt wurde zuerst ein Graf Gebhard zur Zeit König Ludwigs des Frommen (814 – 840).

Im Jahre 893 schenkte der Karolingerkönig Arnulf dem Kloster St. Maximin in Trier Teile seiner Besitzungen, u. a. auch Niederbrechen. Als vier Jahre später dessen Sohn Zwentibold diese Schenkung bestätigte, wird in einer ausführlichen Aufstellung auch Ascapahc (Eschbach) genannt. Die Schenkungsurkunde befindet sich noch heute im Nationalmuseum in Paris.

Das Kloster St. Maximin setzte die Herren von Molsberg als Vögte in Eschbach ein. In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts verstanden diese es, Eschbach ihrer Grundherrschaft einzuverleiben.

Die Herren von Molsberg machten Anfang des 14. Jahrhunderts die Elkerhäuser Ritter zu Lehensträgern von Eschbach. Am 29. Oktober 1323 verkaufte Giso von Molsberg für 24 Mark alle seine Leute, die in den Herrenhof Eschbach gehören, mit Ausnahme der Kringin an Hiltwin, „pastorgin“ von Elkerhausen. Seit dem 4. Juli 1390 war der Erzbischof von Trier Lehnsherr für die Herrschaft Eschbach. 

1421 wurden Hermann von Haiger, Heilwig von Schönborn und Bernhard von Mudersbach als Erbe der Elkerhäuser Ritter mit Eschbach belehnt.

1517 wurde Johann von Schönborn als alleiniger Lehensträger erwähnt.

Am 6. August 1605 wurde Johann Philipp von Schönborn auf der väterlichen Burg Eschbach geboren. Johann Philipp von Schönborn, Reichskanzler des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, Kurfürst von Mainz, Fürstbischof von Würzburg und Worms, gilt als ein bedeutender Staats- und Kirchenmann und war maßgeblich beteiligt am Zustandekommen des Westfälischen Friedens, der das Ende des Dreißigjährigen Krieges brachte.

1687 erwarb der Freiherr Johann Ernst von Friesensee die Grundherrschaft Eschbach, und im Jahre 1708 verkauften dessen Erben sie an den Grafen Karl von Runkel-Wied. Seit dem 28. Juni 1366 hatten die Herren von Runkel bereits die Gerichtshoheit in Eschbach als Nachfolger der Grafen von Diez.

Die Herren von Runkel sind bis heute Kirchenpatronatsherren von Blessenbach und Laubuseschbach.

Eschbach wurde am 12. Juli 1806 an das Herzogtum Nassau abgetreten und kam 1866 zu Preußen. Es blieb beim Reichsland Preußen bis zum 19. September 1945, als die Provinz Nassau dem neugeschaffenen „Groß-Hessen“ zugeschlagen wurde. Am 1. Dezember 1946 wurde daraus das Bundesland Hessen.

Laubuseschbach gehörte zu dem durch „Verordnung vom 22. Februar 1867 betreffend die Organisation der Verwaltungsbehörden in dem vormaligen Kurfürstentum Hessen, in dem vormaligen Herzogtum Nassau, in der vormals Freien Stadt Frankfurt und in den bisher bayerischen und großherzogtümlich hessischen Gebietsteilen“ aus den Ämtern Weilburg, Hadamar und Runkel gebildeten Oberlahnkreis mit der Kreisstadt Weilburg und heute zu dem 1974 entstandenen Kreis Limburg-Weilburg.

Das Dorf Eschbach heißt seit 1824 Laubus-Eschbach, heute Laubuseschbach.

Bei der Gebietsreform im Jahre 1970 verliert Laubuseschbach seine Selbständigkeit und ist seitdem ein Ortsteil der Großgemeinde Weilmünster.

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